Bebauungspläne: Gemeinde Frickingen

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Bebauungspläne

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Bebauungspläne Gemeinde Frickingen

Ein Bebauungsplan (B-Plan) regelt die Art und Weise der möglichen Bebauung von Grundstücken. Die vorhandenen rechtskräftigen Bebauungspläne werden hier zum Abruf angeboten. Diese Online-Bereitstellung ist im Sinne des Bürgerservice und dient als Erstinformation.

Bebauungsplan "Leustetten Süd-Ost, Leustetten" (im Verfahren)

Öffentliche Bekanntmachung

Öffentliche Auslegung des Bebauungsplanes ‚Leustetten Süd-Ost‘

Der Gemeinderat der Gemeinde Frickingen hat am 10. Dezember 2019 in öffentlicher Sitzung den Satzungsentwurf über die Aufstellung des Bebauungsplanes ‚Leustetten Süd-Ost‘ und den Entwurf der zusammen mit ihm aufgestellten Örtlichen Bauvorschriften gebilligt und beschlossen, diese nach § 3 Abs. 2 BauGB öffentlich auszulegen. Der Planbereich des Bebauungsplanes ergibt sich aus dem untenstehenden Kartenausschnitt: 

Der Entwurf des Bebauungsplanes wird mit Begründung und Satzung über die örtlichen Bauvorschriften in der Zeit vom 20. Dezember 2019 bis 24. Januar 2020 beim Bürgermeisteramt Frickingen, Kirchstraße 7, 88699 Frickingen während den allgemeinen Öffnungszeiten des Rathauses (Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 12 Uhr, Montag von 14 bis 16 Uhr und Mittwoch von 14 bis 18 Uhr) beim Haupt- und Bauamt (Herrn Vollstädt), Zimmer 2 öffentlich ausgelegt. Der Entwurf steht des Bebauungsplanes steht am Seitenende zum Download zur Verfügung.

Bestandteil der ausgelegten Unterlagen sind auch die bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen. Folgende Arten umweltbezogener Informationen sind vorhanden:

 

1.    Einfriedungen sind durchlässig für Kleintiere zu errichten, d.h. ohne Sockel und mit einer Bodenfreiheit von mindestens 15 cm.

2.    Flächige Zierkies- oder Schotteraufschüttungen sind nicht zulässig.

3.    Beim Abschieben und der Zwischenlagerung des humosen Oberbodens sind die einschlägigen technischen Regelwerke (z.B. DIN 19731) zu beachten.

-          Der humose Oberboden darf nur bei trockener Witterung und gut abgetrocknetem Boden abgeschoben werden.

-          Beim Abschieben des humosen Oberbodens ist eine Planierraupe mit breitem Laufwerk und geringem Bodendruck einzusetzen.

-          Die Mieten für den humosen Oberboden dürfen eine Höhe von 2 Metern nicht überschreiten.

-          Die Mieten des humosen Oberbodens sind vor Kopf zu schütten und dürfen nicht befahren werden, auch nicht mit Kettenfahrzeugen.

-          Die Oberbodenmieten sind zu profilieren (Dachprofil mit einer Seitenneigung von mindestens 2 %) und zu glätten.

-          Bei einer Lagerdauer von mehr als 3 Monaten sind die Oberbodenmieten mit stark wasserzehrenden, tief- wurzelnden Pflanzen, wie z. B. Luzerne, Waldstauden- Roggen, Lupine oder Ölrettich, einzusäen.

-          Die Begrünung der Oberbodenmieten ist für die gesamte Lagerdauer zu erhalten und wenn nötig, zu erneuern.

4.    Für den gesamten bei der Verwirklichung der Bauvorhaben anfallenden Erdaushub ist der unteren Bodenschutz- und Altlastenbehörde vor Baubeginn ein detailliertes und beurteilbares Wiederverwendungs- und Entsorgungskonzept zur Prüfung vorzulegen. Im Wieder- verwendungs- bzw. Entsorgungskonzept sind, sofern diese anfallen, getrennt zu erfassen:

-          der humose Oberboden (A-Horizont)

-          der kulturfähige Unterboden (B-Horizont)

-          der tiefere Untergrund (C-Horizont)

-          Bodenmaterial mit Verunreinigungen an Asphalt, Bauschutt etc.

5.    Das Wiederverwendungs- bzw. Entsorgungskonzept muss nachvollziehbar darlegen, welche Mengen der oben genannten Horizontbereiche anfallen, und wo bzw. zu welchem Zweck diese wiederverwendet bzw. entsorgt werden sollen. Das von der unteren Bodenschutz- und Altlastenbehörde geprüfte und bestätigte Wiederverwendungs- und Entsorgungskonzept ist zu beachten.

6.    Auf den südlich des Plangebietes gelegenen landwirtschaftlich genutzten Grundstücken Flst.-Nr. 331/12, 331/9, 331/10 und 331/1 befindet sich eine Intensivobst- anlage, in der Pflanzenschutzmittel angewendet werden. Auch bei Einhaltung der sogenannten „guten fachlichen Praxis“ tritt verfahrensbedingt durch den Einsatz von Sprühgeräten Abdrift auf Nachbargrundstücke auf, die zu erheblichen Belästigungen führen können. Neben der Abdrift von Pflanzenschutzmitteln können durch die im Obstbau eingesetzten Sprühgeräte auch erhebliche Lärmbelästigungen für angrenzende Bewohner auftreten.

 

Während der Auslegungsfrist können Stellungnahmen schriftlich oder mündlich zur Niederschrift vorgebracht werden. Das Ergebnis der Behandlung der Stellungnahmen wird mitgeteilt. Deshalb ist die Angabe der Anschrift des Verfassers zweckmäßig.

 

Es wird darauf hingewiesen, dass nicht während der Auslegungsfrist abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben können.

 

Frickingen, den 11.12.2019

gez. Jürgen Stukle, Bürgermeister

 

Zum Download:

Bebauungsplan `Leustetten Süd-Ost´, Leustetten (Bebauungsplan gem. § 13b BauGB) Satzung – Planungsrechtliche Festsetzungen – Hinweise – Pflanzenliste – Örtliche Bauvorschriften– Begründung – Rechtsplan