Nachhaltigkeit: Gemeinde Frickingen

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Von Watt-Wanderungen und Holzwegen der Gemeinde Frickingen

Wer sich sprachgebrauchlich auf den „Holzweg“ begibt, ist auf dem falschen Weg. Der Frickinger Holzweg geht seit vielen Jahren aber in die genau richtige Richtung. Im Leitbild der Gemeinde wurde die verstärkte Nutzung regenerativer Energien und das Bauen mit Holz als verbindliche Norm aufgenommen und sowohl im gemeindlichen Hochbau wie auch in der Energiegewinnung, zum Beispiel beim Aufbau einer Nahwärmeversorgung mit Holzhackschnitzeln umgesetzt. Das Rathaus, die nach dem Grafen Burchard benannte Mehrzweckhalle, das Feuerwehrgerätehaus und der Bauhof sind nicht nur „holzbauprämiert“, sondern vor allem mit unterschiedlichen Architekturpreisen ausgezeichnet worden, für vorbildliches und städtebaulich ansprechendes Bauen.

Die wahrscheinlich südlichsten Watt-Wanderungen im Land werden ebenfalls in Frickingen angeboten. Unter fachkundiger Führung werden die Sonnenwärme- und Sonnenstrom-Anlagen, Pelletheizungen und die kommunale Hackschnitzelheizung besucht und erläutert. Dank vieler Solargemeinschaftsprojekte und privater Solaranlagen spielt Frickingen in der Solarbundesliga stets auf den vorderen Plätzen - im Bodenseekreis unangefochten auf Platz 1. Solarbetriebene Leuchten in den Neubaugebieten gehören ebenso zu Frickingen wie „EMMA“ (Elektromobilität mit Anschluss), eine Ladesäule in der Dorfmitte für Fahrzeuge mit Elektro- oder Hybridantrieb.

Die logische Konsequenz aus dem Engagement für regenerative Energien und den Schutz der Umwelt der Gemeinde ist die Teilnahme am European Energy Award Prozess, die 2017 ihren Abschluss findet.