Solarkataster: Gemeinde Frickingen

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Solarkataster

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Dein Dach kann mehr!

Ist auch Ihr Dach geeignet für die Gewinnung von Strom oder Wärme?
Frickingen verfügt dank 1.800 Sonnenstunden im Jahr über optimale Rahmenbedingungen zur Nutzung der Sonnenenergie. Derzeit werden aber noch bei weitem nicht alle geeigneten Dächer für die Gewinnung von Sonnenenergie genutzt.


Vielleicht stellen Sie sich jetzt folgende Fragen:
• Ist mein Dach für eine Photovoltaik- oder Solarthermie-Anlage überhaupt geeignet?
• Was kostet so eine Anlage
• Wie wird die Wirtschaftlichkeit der Solar-Anlage etwa durch Verschattungseffekte von Nachbargebäuden oder Bäumen beeinflusst?
• Wie hoch ist mein Beitrag zur CO2-Einsparung?

Finden Sie es jetzt heraus!
Sie als Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Frickingen haben mit dem Frickinger Solaratlas ab sofort die Möglichkeit, online jederzeit herauszufinden, wie groß das Potenzial zur Nutzung der Sonnenenergie auf dem Dach Ihres Hauses wirklich ist.

Im neuen Frickinger Solaratlas können Sie Ihr Gebäude ganz einfach per Eingabe von Straße und Hausnummer über die Adresssuche ausfindig machen. Die Einfärbung der Dachfläche in der Karte zeigt Ihnen dann direkt eine potenzielle Eignung. Mit Klick auf Ihre Dachfläche erfahren Sie zusätzlich, wieviel Energie Sie durch eine Photovoltaik- oder Solarthermie-Anlage gewinnen können. Und Sie erhalten übersichtliche Informationen über Investitionskosten und Wirtschaftlichkeit.
Probieren Sie es aus – es kann sich für Sie lohnen!

Zum Solaratlas

Photovoltaikanlagen

Die Photovoltaik wandelt Sonnenlicht unmittelbar in Strom um. Sie ist mittlerweile zu einer Standardtechnologie zur Stromerzeugung geworden.
Eine Photovoltaikanlage amortisiert sich im Durchschnitt nach 10 - 12 Jahren, bei einer typischen Lebensdauer von mindestens 25 Jahren. Der Betrieb der Photovoltaikanlage bereitet zudem wenig Aufwand. Die Montage- und Anschlussarbeiten dauern ein bis drei Tage, finden aber vorwiegend im Außenbereich statt.

Eigenverbrauch & Einspeisevergütung
Photovoltaikanlagen werden über die Einspeisevergütung staatlich unterstützt. Dem Betreiber einer PV-Anlage wird über den Zeitraum von 20 Jahren eine Abnahme des eingespeisten Stroms zu einem festen Preis garantiert. Diese beträgt momentan (April 2018) bei Anlagen bis 10 kWp 12,21 Cent/kWh. In den letzten Jahren sind die Photovoltaik-Preise sehr stark gesunken, die Stromgestehungskosten durch die Solaranlage liegen auf Privatdächern über die Lebensdauer gerechnet bei ca. 9-12 Cent/kWh. Also ca. um den Faktor 3 geringer als der Preis für Strom aus der Steckdose. Daher wird der Solarstrom bevorzugt selbst genutzt, nur der Überschuß wird verkauft. Dadurch ergeben sich, bei überschaubaren Investitionskosten, nach wie vor sehr gute Renditen für das eingesetzte Kapital.

In Frickingen gibt es ja bereits sehr viele Solaranlagen. Fragen Sie einfach einen Nachbarn oder einen örtlichen Handwerker nach seinen Erfahrungen

Energiespeicher
Ist mehr selbstproduzierter Strom als benötigt vorhanden, kann dieser im Energiespeicher in Form von Warmwasser und/oder Strom gespeichert. Ist der Speicher voll, wird der überschüssige Strom ins öffentliche Netz eingespeist.

Solarthermieanlagen

Solarwärmeanlagen gibt es schon seit Jahrzehnten haben auf die Fläche bezogen einen 3-4 fachen höheren Wirkungsgrad als Solarstromanlagen. Dazu kommt, 70% der benötigten Energie wird in Privathäusern für Heizung und Warmwasser verbraucht. Für eine Energiewende ist es daher unumgänglich, auch den Wärmebedarf ins Auge zu fassen. Für diesen Bereich ist der Nutzung der Sonnenwärme eine gute Möglichkeit. Bei reinen Trinkwasseranlagen kann die Zentralheizung im Sommerhalbjahr fast komplett aus bleiben, größere Anlagen können die Raumheizung wirksam unterstützen. Dazu wird die bestehende Heizung mit einem großen Wärmespeicher und dem bestehenden Heizkessel kombiniert. Auch für diese Anwendung gibt es genügend Anschauungsobjekte in Frickingen.

Heizen mit Holz

Frickingen bezeichnet sich als auf dem Holzweg. Dies gilt nicht nur für das Bauen mit Holz, sondern in Frickingen wurde bereits 1998 eine der ersten kommunalen Nahwärmeheizungen in Baden Württemberg auf Basis von Hackschnitzeln gebaut. Auch sehr viele private Haushalte, Gewerbe und Landwirte nutzen Holz als Heizquelle. Im Leitbild der Gemeinde wurde 2017 die verstärkte Nutzung regenerativer Energien als verbindliche Norm aufgenommen. Die Kombination aus Solaranlage und Biomasseheizung weist von allen Heizsystemen den geringsten Primärenergiebedarf und die niedrigsten CO2 Emissionen auf. Holz ist ein heimischer Rohstoff der nachwächst und langfristig zur Verfügung steht, er verbrennt emissionsarm und CO2 neutral. Stückholz-, Pellet- oder Hackgutkessel werden manuell beschickt oder sie laufen vollautomatisch. Sie sind daher eine vollwertige Alternative zu fossilen Heizungen und für eine Energiewende und für den Klimaschutz unentbehrlich.

Förderprogramme
Wer plant, eine Solarthermieanlage oder eine Biomasseheizung zu installieren, hat die Möglichkeit, diese über Fördermittel der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW) oder des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zu finanzieren. Gerade die Förderbedingungen vom BAFA sind im Moment sehr lukrativ (www.bafa.de)